Da dieser Wert dem Berechneten sehr nahe ist, muss der neue Wert des Winkels ß nicht mehr überprüft werden.
Wir weisen an dieser Stelle auf die Tatsache hin, dass eine große Skala von L-Werten existiert und die neue Berechnung von ß fast nie erforderlich ist; tatsächlich werden die kleinen Längenabweichungen des Riemens von den Motorlagern oder den Spannschienen aufgenommen.
Mit dieser Angabe kann der Wert eines Koeffizienten C3 eingeführt werden, der von der Schwingfrequenz der freien Riemenstrecken abhängig ist.
Aus der bezüglichen Tabelle geht für eine L = 1675 mm C3 = 0,93 hervor.
Jetzt ist auf die Tabelle zuzugreifen, die die Werte der spezifischen Leistung Ps liefert, die von dem einzelnen Riemen für jede Art von Profil übertragen wird.
Mit dp und n1 werden durch Interpolation der Werte: Ps = 8,30 Kw gewonnen, wie nachstehend angegeben:
INTERPOLATION
für dp = 180 mm. und n1 = 1450 U/min für r = 1,4 ist auszuwählen: Ps = 8,57 Kw (S. 30)
für dp = 180 mm. und n1 = 960 U/min für r = 1,4 ist auszuwählen: Ps = 6 Kw (S. 30)
Wobei mit:
Ps = 6 = a; Ps = 8,57 = b; n1 = 960; n1 = 1450; n1 = 1400
die Relation anzugeben ist, aus der Ps für n = 1400 U/min gewonnen werden kann. Diese wird von folgender Formel gegeben:

Zum Schluss kann die Riemenzahl nz berechnet werden
theoretisch
Dieser Wert wird immer aufgerundet nz = 5
WICHTIGER HINWEIS:
Für Riemenscheiben, die eine Umfangsgeschwindigkeit von weniger als 30 m/sec haben, wird ein statisches Auswuchten empfohlen und für solche, die diesen Wert überschreiten, ein dynamisches Auswuchten.
Ferner ist bei allen Riemenscheiben strikt zu beachten, dass die maximale Bohrung nicht größer als das 0,625fache des Durchmessers der Nabe sein darf; oder, was dasselbe ist, der Durchmesser der Nabe muss größer als oder gleich dem 1,6fachen des Bohrungsdurchmessers sein.